
Gert Eisenbürger (Jg. 1960) ist seit 1980 Redaktionsmitglied des Lateinamerika-Magazins »ila«. Als Jugendlicher war er in der katholischen Jugendarbeit aktiv und wurde in seinem Denken stark durch die lateinamerikanische »Theologie der Befreiung« geprägt. Neben dem nicaraguanischen Dichter und Pater Ernesto Cardenal waren dabei für ihn die Schriften und Texte der brasilianischen Bischöfe Hélder Câmara und Paulo Evaristo Arns besonders wichtig. Als er vor zehn Jahren nach Pünderich kam und erfuhr, dass die Familie Arns im 19. Jahrhundert von dort nach Brasilien ausgewandert war, begann er, sich für deren Auswanderungsgeschichte zu interessieren.
In seiner journalistischen Arbeit hat er sich in den letzten Jahrzehnten hauptsächlich mit Menschenrechten, internationalen Beziehungen, der Rolle der Kirchen, den politischen und sozialen Bewegungen, Fußball, belletristischer Literatur sowie Fluchtbewegungen von Europa nach Lateinamerika und von Lateinamerika nach Europa beschäftigt. Zahlreiche Aufenthalte in Lateinamerika, zuletzt im Januar/Februar 2025 in Brasilien.
Veröffentlichungen im Rhein-Mosel-Verlag
