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»Mosel – Mörder – Revoluzzer« Peter Wierichs

 


1. Teil: Herbst 1848

 

Der Tag, an dem der reiche Weingutbesitzer Matthias Nicolay erschlagen wurde, begann für Alexander Martini, den Dorfschulmeister, schon recht früh. Noch im Halbschlaf hörte er fünf Mal den Klang der Kirchturmuhr, dann dämmerte er auf seinem Strohsack und dem mit Getreidespreu gefüllten Kaffkissen über das nächste Glockensignal hinweg bis zum doppelten Läuten für halb sechs. Noch in irgendwelche schon fast vergessene Träume versunken, rieb er sich die Augen. Natürlich war es an diesem Novembermorgen noch stockfinster, und so fiel nur ein kaum wahrnehmbarer Schimmer durch die kleinen, quadratischen Fenster, die aufgrund ihrer undurchdringlichen Schmutzschicht auch am Tag nur wenig Licht durchließen.
Langsam stieg Martini aus dem wurmstichigen Fichtenbett und fuhr unwillkürlich zusammen: Feuchte Grabeskälte fiel ihn an, denn das Feuer in dem kleinen gusseisernen Ofen in der Zimmerecke war längst ausgegangen. Außerdem verfügte der Schulmeister über so gut wie kein Brennholz, genau wie das Gros der notleidenden Bevölkerung. Der junge Mann zündete eine magere Kerze an und stieg in seine Kleider. Für ihn war die Nacht endgültig zu Ende, denn um 6:30 Uhr musste er in der Morgenmesse die Orgel spielen.
Unwillkürlich sah Alexander Martini sich in dem Raum um, den er nun seit Schuljahresbeginn, dem Dienstag nach dem Weißen Sonntag, bewohnte. Er blickte auf kahle, mit abblätternder Kalkfarbe gestrichene Wände und gegen eine niedrige, rissige Balkendecke. Außer dem schmalen Bett gab es nur noch eine wackelige Kommode, einen kleinen Tisch, zwei unbequeme Stühle mit harten Strohsitzen – und viel Raum dort, wo früher die Schulbänke gestanden hatten. Sein Vorgänger hatte vor zwanzig Jahren noch samt junger Ehefrau und Kleinkind in diesem einen Raum gelebt und gearbeitet, denn die Schulstube war zugleich sein Wohn- und Schlafraum gewesen. Vor ein paar Monaten war dieser vorige Schulmeister – wie so viele Moselaner inzwischen – nach Amerika ausgewandert, dem Traum von einem besseren Leben auf der Spur und zu seinem, Alexander Martinis, Glück, denn so war für ihn die dringend benötigte Stelle frei geworden. Gottlob hatte man den Schulbetrieb schon vor Jahren in einen kleinen Saal im Erdgeschoss verlegt, und so hauste der jetzige Stelleninhaber nicht mehr ganz so abenteuerlich, aber auch nicht viel komfortabler als sein Vorgänger.
Auf der Kommode stand neben der Waschschüssel ein abgestoßener Teller mit zwei Scheiben Brot und einem Stück Käse. Der junge Dorfschulmeister nahm sein Frühstück im Stehen ein und war sich dabei der Tatsache bewusst, dass es bei all seiner Kargheit reichhaltiger war als das der meisten Dorfbewohner. Er kaute bedächtig und spülte die Bissen mit ein paar Schlucken Wasser aus der Pütz am Dorfplatz herunter. Kaffee war für ihn und die meisten anderen ein unerschwingliches Luxusgut.
Martini wusste, dass viele kleine Winzer und ihre Familien schon seit langem nur noch von trockenem Brot und ein paar Kartoffeln lebten. Und selbst davon hatten sie oft nicht genug, seit vor mehr als zwanzig Jahren die Weinkrise über das Moseltal hereingebrochen war wie ein Fluch. Nach den unruhigen Zeiten unter Napoleon, als das frühere Erzbistum Trier zu Frankreich gehört hatte, war das Land 1815 an Preußen gefallen und mit anderen Landstrichen zur Rheinprovinz geworden. Damals zogen goldene Zeiten herauf, denn die Mosel war in dieser Zeit das einzige preußische Weinbaugebiet. Die einheimischen Winzer konnten zunächst kaum genügend Wein produzieren, und die Preise stiegen in Schwindel erregende Höhen. Auf Qualität nahm man dabei lange keine Rücksicht. Jeden Garten, jeden Kartoffelacker machte man zum Wingert, ohne an die alte Mahnung zu denken: »Wo der Pflug kann gehen, darf kein Weinstock stehen.« Die Versuchung, immer mehr Rebstöcke zu pflanzen,war einfach zu groß gewesen.
Gut zehn Jahre später hatte es dann ein böses Erwachen gegeben, und wieder lag die Ursache in Preußen: Immer mehr Weinbau treibende Länder wie Baden, Hessen oder Württemberg hatte Berlin in seinen Zollverein geholt. Dort erzeugte man bekömmlichere und bessere Weine als an der Mosel, vor allem aber billigere, denn man musste sich nicht mit Steilhängen, schroffen Felsklippen und halsbrecherischen Fahrwegen herumplagen. Außerdem war das Klima dort günstiger. Diese Weine strömten nun ohne nennenswerte Zollbarrieren nach Preußen, und als Folge davon war der Moselwein binnen weniger Jahre so gut wie unverkäuflich geworden. Bald schon zogen bei den kleinen Winzern Not und Elend ein, denn viele Familien hatten sich in den guten Jahren bis über beide Ohren verschuldet, um ein Stück von dem großen Kuchen abzubekommen. Als der Traum dann ausgeträumt war, hatte man ihnen zunächst die Reben am Stock, dann die Rebstöcke selbst samt Grund und Boden, schließlich das zum Broterwerb notwendige Werkzeug, die Kuh, das Schwein und zu guter Letzt die Möbel weggepfändet – oft genug, um die hohen preußischen Steuern einzutreiben. Nur wenige große Weingutbesitzer wie Matthias Nicolay blieben von diesem Unheil verschont, weil sie dank üppiger Kapitalien längst Anbaumethoden und Kellereitechnik verbessert hatten und daher einen Wein erzeugten, der qualitativ und preislich mithalten konnte.
Doch nun, seit das Volk den Aufstand geprobt und seinen Fürsten mächtig Angst eingejagt hatte, hofften viele auf eine Besserung der Lage. Sie wünschten sich vor allem, dass die mörderische und verhasste Weinsteuer abgeschafft werde, die der Staat gnadenlos eintrieb, selbst wenn kein einziger Eimer Wein verkauft worden war. Bislang hatte sich zur Enttäuschung der Moselaner aber wenig getan, und so knurrten die Mägen weiter, und der Dorfschulmeister hoffte, dass sein Pfarrer ihn wie schon öfter nach der Messe zum Frühstück einlud. Dann kam er wenigstens in den Genuss einer Tasse Kaffee.
Alexander Martini stieg die enge, knarrende Holzstiege herab ins Erdgeschoss. Rechter Hand befand sich seine Schulstube, zur Linken das Gemeindebüro und in einem verfallenen Anbau eine primitive Küche. Er trat aus dem Haus, einem massigen Bau aus dem vorigen Jahrhundert mit hohem Mansarddach, unter dem man einst Heu oder Roggen gelagert hatte. Der junge Mann schritt über die enge, winklige Dorfstraße, vorbei an Häusern aus verputztem Bruchstein, oft mit einem vorkragenden Obergeschoss aus Fachwerk. Vor vielen dieser Häuser dampfte ein Misthaufen, flankiert von einem Bretterverschlag für die banalen menschlichen Bedürfnisse.
Das Dorf lag im herbstlichen Nieselregen da wie ausgestorben, seine langgezogene, parallel zum Fluss verlaufende Hauptstraße war wie leergefegt, man sah weder Hund noch Katze und schon gar keine Menschenseele. Auch in den niedrigen, direkt an die Häuser geklebten Scheunen und Schobeln, in denen die Winzer normalerweise ihre Feldfrüchte lagerten und die Tiere unterbrachten, rührte sich kaum etwas, denn vielen waren diese Tiere längst versteigert worden.
Der allgemeine Stillstand war bedrückend: Kein einziger Weinküfer hatte sich blicken lassen, um zusammen mit einem auswärtigen Händler die kleinen Winzer aufzusuchen und den frischen Most zu kaufen. Der werdende Wein wurde dann am Niederrhein oder in Norddeutschland »veredelt«.
Von alledem war in diesem Herbst nichts zu bemerken gewesen, zumal viele Winzer ihre Trauben gar nicht erst gelesen hatten. Sie ließen die Frucht am Stock verfaulen, weil sich die Arbeit nicht lohnte. Außerdem waren ihre großen Fuderfässer noch mit dem unverkäuflichen Wein der Vorjahre gefüllt, und neue Fässer konnte sich niemand leisten. Auch hinter den hufeisenförmigen Brettertüren, gleich neben den Hauseingängen, wo ein paar ausgetretene Steinstufen direkt in die Weinkeller führten, sah man daher weder Licht noch hörte man das mindeste Geräusch.
Alexander Martini erreichte nun den um die Kirche gelegenen Friedhof, den man hierzulande als Kirchhof bezeichnete. Für die Messe war er reichlich früh zur Stelle, denn die Turmuhr schlug gerade sechs. Er hatte also noch eine knappe halbe Stunde Zeit – falls die Uhr richtig ging und »dä Pitter«, den ihm der gutmütige Pfarrer als Hilfs-Küster zur Seite gestellt hatte, sie nicht wieder einmal zu spät aufgezogen hatte, so dass sie nachging. Einen Unterschied machte das allerdings kaum, denn das Dorfleben orientierte sich ohnehin an der Kirchturmuhr, ob sie nun richtig ging oder nach dem Mond. Die vielleicht zwanzig Minuten, die ihm noch blieben, gedachte Alexander Martini dem Orgelspiel zu widmen, seinem großen Trost in trüben Tagen – und davon hatte er viele hinter und wohl noch mehr vor sich. Ein wenig Ablenkung würde ihm guttun.
Die kleine, dicht unterhalb der Rebenhänge gelegene Dorfkirche war finster, feuchtkalt und ebenfalls menschenleer. Nur am Altar flackerte rötlich das Ewige Licht. Martinis Schritte klangen hohl durch das verlassene Kirchenschiff. Jetzt hörte er, wie sich quietschend eine der eisenbeschlagenen Eichentüren öffnete und sah das unstete Licht einer Laterne durch den vorderen Kirchenraum torkeln: »Dä Pitter« begann mit seinen Vorbereitungen für die Morgenmesse.
Im flackernden Kerzenlicht hob sich der unförmige Schädel des jungen Mannes massig aus dem Dunkel. Pitter war die fleischgewordene Folge einer weit verbreiteten Denkweise, wonach Weinberg zu Weinberg kommen musste. Ehen wurden eher nach strategischen Gesichtspunkten gestiftet denn nach emotionalen. So hatte sein Vater eine »Klein-Cousine« geheiratet, die als einzig überlebendes Kind eines mittelgroßen Winzers mit einer beeindruckenden Mitgift ausgestattet war. Die Leute sagten: »Früh sterben, viel Verderben, keine Erben« – und hatten nicht selten Recht.
Auch bei den Hilgers hatte sich der ersehnte Stammhalter erst nach langer Kinderlosigkeit eingestellt, als es schon fast zu spät war. Und gleich bei Pitters Geburt war für jedermann klar zu erkennen gewesen, dass der neue Erdenbürger niemals imstande sein würde, ein selbständiges Leben zu führen. Durch einen Unfall im Weinberg war seine Mutter, »dat Lis«, vor einigen Jahren auch noch zur Witwe geworden, die Krise tat ein Übriges, und nun war sie heilfroh, dass der Pfarrer ihrem Sohn für ein paar Pfennige, die er aus eigener Tasche bezahlte, die »niederen Küsterdienste« übertragen hatte. Eigentlich war dies alles Aufgabe des Schulmeisters: Das Reinigen der Kirche, das Anstecken und Löschen der Kerzen oder die Mithilfe beim Anlegen der Messgewänder. Sogar das Einsammeln der Kollekte hatte Pfarrer Pütz dem geistig Ärmsten in seiner Gemeinde übertragen, weil er spürte, dass es dem feinfühligen Schulmeister peinlich war, seinen Dörflern den Klingelbeutel unter die Nase halten zu müssen. Pütz schätzte den jungen Mann, der so ganz anders war als seine oft derben, manchmal erschreckend ungebildeten Kollegen, wie sie in vielen Dörfern ihr Unwesen trieben und die Kinder oftmals lieber prügelten anstatt ihnen etwas beizubringen.
Pitter hatte den rechten Seitenaltar mit einer fast lebensgroßen Statue des heiligen Michael erreicht, der dem greulichen Lindwurm zu seinen Füßen den Garaus macht. Nun schickte er sich an, die erste Kerze anzustecken. Seine schwerfälligen Hantierungen wurden durch einen schrillen Ruf jäh unterbrochen.
»Pitter, et giw Gewitter«, hallte es durch die leere Kirche, und Sekunden später klappte eine der Seitentüren.
Der arme Pitter erstarrte in seiner Bewegung, dann stieß er einen gellenden Entsetzensschrei aus. Die brennende Kerze fiel ihm aus der Hand, direkt auf das Altartuch. Während er immer noch da stand, als hätte ihn der Blitz getroffen, sprang Alexander Martini hinzu und griff nach der Kerze, bevor ihre Flamme das reich bestickte Altartuch in Brand setzen konnte. So blieb es bei einem schwarzen Fleck, den ein Kerzenleuchter gnädig überdecken konnte.
Jeder im Dorf wusste, dass der von allerlei Ängsten geplagte Pitter sich vor nichts mehr fürchtete als vor dem Toben der Elemente. Wenn es draußen blitzte und donnerte hatte er sich schon als Kleinkind in den hintersten Winkel des elterlichen Gewölbekellers verkrochen. Dort kauerte er, am ganzen Leib zitternd, hinter einem der großen Fuderfässer. Erst wenn seine geplagte Mutter ihn hervorzog und ihm zeigte, dass der Himmel längst wieder blau war, beruhigte er sich langsam. Und wenn sich dann über dem Tal ein Regenbogen wölbte, starrte er mit kindlichem Entzücken auf dieses geheimnisvolle Naturschauspiel.

Einige Nichtsnutze unter der Dorfjugend machten sich immer wieder einen Spaß daraus, dem Pitter jenen ominösen Satz hinterherzurufen, auch wenn von einem Gewitter weit und breit nichts zu sehen war. Sie lachten lauthals, wenn er zusammenzuckte, seinen dicken Kopf ängstlich zwischen die Schultern zog und verzweifelte Blicke zum Himmel richtete, der doch gar kein Unheil ausbrütete. Wenn sich der Ruf dann wiederholte, rannte Pitter wie von Furien gehetzt nach Hause und nahm auch nicht mehr wahr, dass die Lausebengel jetzt »Pitter! Pitter! Kä Gewitter!« riefen.
Martini hatte seinen Zöglingen deswegen mehrfach die Leviten gelesen, mit seinen Ermahnungen jedoch wenig ausgerichtet. Einige der Halbwüchsigen hatten sich nur mit Mühe ein freches Grinsen verkniffen. Und erwischen ließen sich die Übeltäter selten, immer waren sie gleich hinter einer Hecke, einem Schober oder einer Mauer verschwunden.
Nachdem er sich überzeugt hatte, dass Pitter in der Lage war, seine Arbeit fortzuführen, kletterte Martini die knarrenden Stufen zur Orgelempore hoch und nahm vor dem Spielschrank Platz. Nun tauchte auch schon die rundliche Gestalt des Orgelbuben auf, eines seiner Schüler, der den Blasebalg treten sollte.
Johannes Thiesen war in diesen schlechten Zeiten auffallend gut genährt. Seine Eltern betrieben nämlich nebenher etwas Landwirtschaft und waren seinerzeit klug genug gewesen, keine Schulden zu machen und ihre Felder nicht mit Rebstöcken zu bepflanzen. So blieb bei den Thiesens der Tisch reichlich gedeckt. Langsam begann der kräftige Junge den Blasebalg zu treten, um schon einmal den Magazinbalg, der für gleichmäßigen Druck sorgte, mit Luft zu füllen.
Bevor Martini mit seinem Spiel begann, im Grunde für sich, denn die Gottesdienstbesucher kamen immer erst wenige Minuten vor Beginn der Messe, warf er noch einen Blick in das von einigen Kerzen inzwischen schummrig erhellte Kirchenschiff. Es lag immer noch menschenleer da. Pitter war inzwischen wieder in der Sakristei verschwunden. Da tauchte mit einem Mal eine schlanke, hochgewachsene weibliche Gestalt aus dem Halbdunkel unter der Orgelempore auf. Die junge Frau schritt den Mittelgang entlang bis zum Altar, kniete kurz nieder und machte ein Kreuzzeichen. Dann setzte sie sich in eine der leeren Bänke auf der Frauenseite. Martini war so perplex, dass er seine Hände wieder von den Tasten nahm. Was suchte die Maria denn so zeitig hier? Sonst kam sie, wie alle anderen auch, pünktlich zum Beginn der Messe. Nachdenklich starrte er auf das nach wie vor stumme Instrument.
Maria! Maria, die Maienkönigin, weil sie im Mai geboren war. Maria, die Unerreichbare, so unerreichbar wie ihre Namenspatronin auf dem linken Seitenaltar oder über dem Eingangsportal ihres Elternhauses. Maria Molitor, die Tochter des Bürgermeisters, der mit seinem mittelgroßen Weingut einst blendend dagestanden hatte und dem das Wasser nun, wie es hieß, wie so vielen anderen bis zum Hals stand, auch wenn bei ihm noch nicht gepfändet worden war. Maria, das Unterpfand, die letzte Rettung – falls es dem Vater gelang, sie geschickt zu verheiraten. Maria, die für einen Dorfschulmeister als Ehefrau ebensowenig in Frage kam wie eine preußische Prinzessin. Und die sich ganz bestimmt nichts aus ihm machte.
Martini stieß einen stummen Seufzer aus und begann zu spielen. Dann brauste die Toccata und Fuge in d-Moll von Johann Sebastian Bach durch die kleine Dorfkirche, die sich nun langsam füllte, allen voran Frauen und Mädchen. Auch seine Schüler nahmen nach und nach, streng nach Geschlechtern getrennt, in den vorderen Bankreihen Platz.
Bachs Orgelmusik durchflutete den Raum auch noch, als sich die Tür zur Sakristei wieder öffnete und zwei Messdiener mit dem Pfarrer im Gefolge den Kirchenraum betraten. Der rechts gehende Junge zog an einem dicken Seil mit der kleinen Glocke, die den Beginn des Gottesdienstes ankündigte. Zu den letzten Takten einer Musik, die in ihrer Feierlichkeit und Virtuosität so gar nicht zu einer schlichten Werktagsmesse passte, stieg der korpulente Pfarrer leicht schnaufend die Altarstufen hoch. Jetzt klang die Musik aus, und in die nur noch von einem gelegentlichen Husten oder Räuspern unterbrochene Stille hinein murmelte Pfarrer Pütz die ersten lateinischen Worte der Messe.

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