Harald Gesterkamp
»Später. Vielleicht.«
Mehlem bei Bonn 1935: Der Druck der Nazis auf den jüdischen Teil der Bevölkerung nimmt zu. Auch wenn es bis zur systematischen Vernichtung noch weit hin ist, stürmen SA-Leute die Metzgerei von Josef Levy und töten ihn. Die Mehlemer Juden sind geschockt, doch längst nicht alle erkennen die Gefahr, die auf sie zukommt. Zur gleichen Zeit müssen die Zentrumspolitiker Arthur Weber und Joseph Roth erkennen, dass die Nazis nicht mehr gestoppt werden können.
Harald Gesterkamp skizziert in »Später. Vielleicht.« anhand historischer und erfundener Figuren die Eskalation der politischen Verfolgung, die nicht nur in Berlin und anderen Großstädten, sondern auch in Kleinstädten und Dörfern im Rheinland stattgefunden hat. Verwoben wird die Geschichte von Josef Levy und dem Nazi-Gegner Arthur Weber mit der Breslauer Familie Maschke und der in den USA lebenden Familie Stern.
Klappen-Broschur, 288 Seiten, ISBN: 978-3-89801-495-3
Preis: 15,90 Euro
September 2026
